9.5.2009
Kurz vor Stall im Mölltal zweigt eine Straße nach Süden hin ab. Über diese gelangt man je nach Schneelage entweder bis zum Kraftwerk (1225m) oder bis zum Speicher (~1550m). Von dort folgt man dem durch teils steiles Gelände führenden Sommerweg hinauf zu den Oberen Gößnitzer Hütten (1684m) und dann weiter nach Süden bis zu einer markanten Verebnung (Wegweiser, ~1760m). Hier geht es nun je nach Schneelage über den markierten Sommerweg oder sonst über einen steilen freien Hang nach Südwesten hinauf auf die Tresdorfer Wölla. Man folgt dem herrlichen Hochtal nach Süden bis man auf den Grat zwischen Tresdorfer Wölla und Staller Weißen gelangt. Von hier weg sind es nur mehr wenige, aber steile (ev. Schidepot) Minuten hinauf auf den Gipfel.
Die Abfahrt erfolgt entweder über die Aufstiegsroute oder -sofern es die Verhältnisse zulassen bzw. verlangen- nach Nordosten über steile Hänge hinunter in die Staller Weißen und von dort über
die Staller Wölla zurück zum Wegweiser in ~1760m (vgl. Tour auf das Hochkreuz).
Die Tour auf den Schwarzwandkogel führt über teils steile Hänge und erfordert sichere Spitzkehrentechnik und gute Kondition. Im Frühjahr kann es sein, dass man beim Aufstieg die Schier vom kleinen Speicher bis zu den Oberen Gößnitzer Hütten tragen muss.
Rund um die Tresdorfer und Staller Wölla gibt es eine Vielzahl von wunderschönen und sehr einsamen Touren (Kreuzeck, Hochkreuz). Landschaftlich zählt diese Region sowieso zu einer der Perlen Kärntens!